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Einnahme von Aspirin kann Krebs vorbeugen

Jeden Tag eine kleine Dosis Aspirin kann Krebs verhindern oder auch zur Therapie eingesetzt werden. Es gibt drei neue Studien die Beweise für die Wirksamkeit des Medikaments bei Krebs liefern. Einige Menschen nehmen schon täglich Aspirin fürs Herz ein. Allerdings warnen Experten, dass es noch immer nicht genug Beweise für die Prävention und Behandlung von Krebs gibt. Auch die Nebenwirkungen sollte man bedenken.

An der University of Oxford hat man schon Aspirin mit einem geringeren Risiko an Darmkrebs zu erkranken in Verbindung gebracht. Allerdings gibt es nach den früheren Studienergebnissen Erkenntnisse, dass Aspirin mindestens 10 Jahre vorbeugend eingenommen werden muss.

Nun gehen die Wissenschaftler jedoch davon aus, dass der Schutz schon nach 3 bis 5 Jahren eintritt. Dies hat man anhand von 51 Studien analysiert an denen über 77.000 Patienten teilgenommen haben. Aspirin scheint nicht nur das Risiko zu verringern an verschiedenen Krebsarten zu erkranken, sondern auch die Ausbreitung im Körper zu beenden.

Man hat die Studie darauf ausgerichtet, dass man den Einsatz von Aspirin nicht mit einer Behandlung zur Prävention von Herzerkrankungen vergleicht. Die Wissenschaftler verglichen jedoch die Zahlen der Menschen die an Krebs erkrankten und später an den Folgen starben, und welche davon Aspirin einnahmen. Schon die tägliche Einnahme einer geringen Dosis Aspirin am Tag kann das Risiko an Krebs zu erkranken um ein Viertel senken.

Von 1.000 Menschen in der Aspirin-Gruppe sind nur 9 an Krebs erkrankt. In der Kontrollgruppe erkrankten von 1.000 Menschen 12. Das Risiko des Todes verringerte sich in 5 Jahren um 15 Prozent. Nahm man das Medikament über einen längeren Zeitraum ein, verringerte sich das Risiko sogar um 37 Prozent. Auch die Wahrscheinlichkeit von Metastasen verringern sich mit der Einnahme von Aspirin, vor allem bei Darmkrebs. Hier sank das Risiko in einigen Fällen sogar um die Hälfte.

Bei fünf Aspirin-Patienten können bei einem die Metastasenbildung verhindert werden. Zudem verringert das Medikament das Risiko von Schlag- und Herzanfällen. Allerdings steigt das Risiko der inneren Blutungen, jedoch nur in den ersten Jahren.

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